Steuerberater Kosten

Besteuerung Firmenwagen – 1 %-Regelung oder Fahrtenbuchmethode

Haben Sie das Fahrzeug, das Sie für betriebliche Zwecke nutzen, Ihrem Betriebsvermögen zugeordnet, müssen Sie die Privatfahrten versteuern. Der Gesetzgeber lässt Ihnen die Wahl, ob Sie die Besteuerung nach der 1 %-Regelung durchführen oder sich für die Fahrtenbuchmethode entscheiden. Bei der Anschaffung eines Elektrofahrzeugs können Sie steuerlich profitieren.

Firmenfahrzeug in Betriebsvermögen

Nutzen Sie Ihren Firmenwagen zu mehr als 50 % für Ihre betrieblichen Zwecke, gehört das Fahrzeug zum notwendigen Betriebsvermögen. In diesem Fall müssen Sie alle Privatfahrten versteuern. Hierzu zählen auch die Fahrten, die Sie von Ihrer Wohnung bis zu Ihrer Tätigkeitsstätte zurücklegen. Der Gesetzgeber lässt Ihnen die Wahl, ob Sie die 1%-Regelung anwenden oder sich für die Fahrtenbuchmethode entscheiden.

Besteuerung nach der 1 %-Regelung

Bei der Besteuerung nach der 1 %-Regelung versteuern Sie pauschal Ihren Privatfahrten mit 1 % des Bruttolistenpreises, den der Wagen im Zeitpunkt der Erstzulassung hatte. Zusätzlich müssen Sie für die Fahrten zwischen Wohnung und Ihrer Tätigkeitstätte mit 0,03 % des Bruttolistenpreises im Zeitpunkt der Erstzulassung für jeden gefahrenen Kilometer berücksichtigen.

Beispiel

Sie entscheiden sich für ein Fahrzeug, das im Zeitpunkt der Erstzulassung einen Bruttolistenpreis von 40.000 Euro hatte.
1 % des Bruttolistenpreises sind 400 Euro. Bis zu Ihrer Tätigkeitsstätte müssen Sie 20 Kilometer zurücklegen. Daher ergibt sich die folgende Berechnung.
0,03 % von 40.000 Euro = 12 Euro
12 Euro x 25 Kilometer = 300 Euro
400 Euro + 300 Euro = 700 Euro
Die Besteuerung des Privatanteils wird mit monatlich 700 Euro vorgenommen.

Steuerberater Kosten

Besteuerung nach der Fahrtenbuchmethode

Entscheiden Sie sich für die Fahrtenbuchmethode, nimmt das Finanzamt keine Pauschalbesteuerung der Privatfahrten vor, die Sie mit Ihrem Firmenwagen zurücklegen. Sie müssen in diesem Fall ein Fahrtenbuch führen. In dem Fahrtenbuch listen Sie alle privaten und betrieblichen Fahrten in chronologischer Reihenfolge auf. Die lückenlose Führung des Fahrtenbuchs steht im Fokus Ihres Finanzamts. Sie müssen zudem darauf achten, dass aus dem von Ihnen geführten Fahrtenbuch die folgenden Informationen hervorgehen:
Datum der Fahrt
Kilometerstand vor und nach jeder Fahrt
Anlass und Ort der Fahrten (auch für die privaten Fahrten)
Name des Geschäftspartners oder des Kunden
Die Aufzeichnungen des Fahrtenbuchs sollten Sie zeitnah vornehmen.

Elektrofahrzeug als Firmenwagen

Entscheiden Sie sich für ein Elektrofahrzeug als Firmenwagen, handeln sie nicht nur umweltbewusst. Wählen Sie für die Besteuerung des Firmenwagens die 1%- Methode, brauchen Sie nur 0,5 % für die getätigten Privatfahrten versteuern. Dafür, dass der Fiskus nur noch die Hälfte an Steuern verlangt, darf das Fahrzeug einen Kohlendioxidausstoß von maximal 50 Gramm für jeden gefahrenen Kilometer betragen.
Bei der 0,5 %-Regelung wird die Besteuerung analog der 1 %-Regelung vorgenommen.
Die Steuerberater Kosten, die Ihnen der Steuerberater in Ihrer Nähe für die Behandlung des Firmenwagens in der Buchhaltung berechnet, richten sich nach den Vorgaben der Steuerberatergebührenverordnung.

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Reinigungsfirma

Reinigungsfirma finden – mit diesen Kosten sollten Sie rechnen

So sparen Sie Geld, wenn Sie eine Reinigungsfirma suchen

Spielen Sie mit dem Gedanken, eine Reinigungsfirma zu beauftragen, stellen Sie sich natürlich die Frage, wie viel Sie ein solches Unternehmen kostet. Diesbezüglich liefert Ihnen dieser Beitrag eine Hilfestellung. Sie erfahren hier, mit welchen Ausgaben Sie rechnen müssen und wie Sie die Höhe derselben bereits im Vorfeld einschätzen können. So ist es Ihnen möglich, eine Firma zu finden, die Ihren Bedürfnissen vollkommen gerecht wird.

Diese Kosten fallen an

Die Mehrzahl der Unternehmen setzt die Kosten gemäß dem Zeitaufwand für die Reinigung an. Handelt es sich also um ein großes Gebäude, ist in der Regel mit höheren Ausgaben zu rechnen. Doch auch der Grad der Verschmutzung beeinflusst den Endpreis. So sind für die Beseitigung grober Verunreinigungen mitunter spezielle Geräte und Mittel erforderlich. Außerdem fällt der Zeitaufwand auch in diesem Fall höher aus. Generell liegt der Preis pro Stunde im zweistelligen Bereich.

Sauber machen

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Ausgaben

Damit Sie die finanzielle Belastung gut abschätzen können, sollten Sie sich im Vorfeld einen Überblick über die Kosten verschaffen. Lassen Sie sich dafür einfach ein unverbindliches Angebot von mehreren Reinigungsfirmen zukommen. Ebendieses ist kostenlos und verpflichtet Sie nicht zu einer Auftragsannahme. Auch erhalten Sie mit ihm leichter einen Eindruck von der Marktlage – so können Sie eine gut durchdachte Wahl in Bezug auf die Reinigungsfirma treffen.

Ein seriöses Unternehmen listet Ihnen sämtliche Ausgaben in übersichtlicher Form auf. Mit versteckten Kosten müssen Sie in diesem Fall nicht rechnen.

Setzen Sie sich bei Fragen mit dem betreffenden Anbieter in Verbindung. Im persönlichen Gespräch erfahren Sie, wie es um den Endpreis bestellt ist und wann Sie diesen entrichten müssen. Viele Betriebe verlangen im Vorfeld eine Anzahlung. Diese macht rund 40 bis 50 Prozent des Endpreises aus und stellt für den betreffenden Anbieter eine Absicherung dar.

So können Sie Kosten sparen

Vergleichen Sie die Angebote mehrerer Firmen miteinander, wenn Sie Ihre Ausgaben minimieren wollen. Eine vorschnelle Entscheidung sollten Sie nicht treffen. Machen Sie sich in Ruhe mit dem Preis, aber auch mit der Leistung der Unternehmen vertraut. Viele Menschen machen den Fehler, dass Sie sich ausschließlich auf die Kosten konzentrieren. Doch stellen Sie immer sicher, dass ebenfalls die Qualität der Arbeit stimmt. Immerhin treffen Sie so eine Wahl, mit der Sie langfristig zufrieden sind.

Auch bieten Ihnen einige Betriebe Rabatte an. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie besonders umfangreiche Leistungen buchen. Lassen Sie also ein großes Gebäude reinigen oder sind Sie an einer langfristigen Zusammenarbeit mit einem Unternehmen interessiert, sollten Sie dies im Vorfeld ansprechen. Etliche Firmen kommen Ihnen in diesem Bereich gerne entgegen.

Mann mit Tablet

Diese Dinge erleichtern dir den Arbeitsalltag

Wir sind genervt und fühlen uns manchmal auch gestresst, weil vieles nicht so läuft, wie wir es uns vorgestellt haben. Kleinigkeiten wie Verspätungen in Meetings, das Untergehen wichtiger E-Mails und Prokrastination – also die bekannte Aufschieberitis – können in ihrer Gesamtheit beispielsweise dazu führen, dass ein wichtiges Projekt platzt. Somit erlebt nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch die eigene Karriere einen herben Rückschlag.

Damit so etwas nicht passiert, haben wir Tipps gesammelt, was man tun kann, um den eigenen Arbeitsalltag zu erleichtern – damit man in der Konsequenz zudem die Ziele des Teams oder die individuelle Leistungsvereinbarung erfüllt.

Effizienz im Arbeitsalltag

  • Es fängt bei der Beherrschung bestimmter Tastenkombinationen an und hört bei der effizienten Führung von Meetings sowie einer strukturierten Arbeitsweise auf: Wir sind mit uns selbst wesentlich zufriedener, wenn die Dinge, die wir tun, schnell zu sichtbaren Resultaten führen. Und auch in unserem Arbeitszeugnis machen sich solche Sachen bemerkbar!
  • Um Effizienz gewährleisten zu können, sind also nicht nur Hard Skills erforderlich wie beispielsweise zu wissen, wie man einen Etiketten Drucker richtig bedient, sondern auch einige Persönlichkeitseigenschaften wie Disziplin, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Fokussiertheit, Konzentrationsvermögen, Begeisterungsfähigkeit und Zielstrebigkeit. Diese Eigenschaften wirken zusammen, sodass unsere Tätigkeit zu einem sichtlich guten Ergebnis führt.
  • Ein Mehr an Zeit gefällig? Dies kann man ganz einfach erreichen, indem man Ballast abwirft: Newsletter, die man nicht liest, bestellt man ab. Und man räumt das eigene Desktop auf bzw. strukturiert es neu, damit man die gewünschten Dateien im Nu findet.
  • Rüstung für den Worst Case: Situationen, in denen man in Hektik gerät, kommen in jedem noch so gut durchstrukturierten Arbeitsalltag vor. Spätestens dann, wenn man einmal kurz vor Feierabend vor dem Etiketten Drucker steht und eine bestimmte Funktion nicht zu bedienen weiß! Aufgrund des wartenden Chefs muss man dann den PC noch einmal hochfahren, um sich die Bedienungsanleitung aus dem Internet herunterzuladen, da man das Benutzerhandbuch irgendwo hingelegt hat. Genau dann spürt man: Es muss sich etwas ändern!
  • All das klingt nach Perfektionismus? Nennen wir es einmal lieber Idealismus. Denn Perfektionismus kann uns daran hindern, Aufgaben fristgerecht zu Ende zu bringen und macht uns am Ende des Tages sehr unzufrieden. Etwa ist in Sachen Meetings auch ein wenig Mut zur Lücke erforderlich. Denn seien wir einmal ehrlich: Wieviel Zeit geht in Meetings für Smalltalk oder das Einrichten des Beamers bzw. das Warten auf den noch fehlenden Kollegen drauf?

Wenn man gerade nicht arbeitet

Mann im Stau

Schon die Fahrt zur Arbeit kann stressig sein!

Doch auch die Anfahrt zur Arbeit, die Pausen sowie der Heimweg gehören zum Arbeitstag. Wer morgens schon genervt im Büro aufkreuzt, weil er aufgrund der Aktivitäten am Abend zuvor so spät aufgestanden ist, dass er keine Zeit für ein Frühstück hatte und dann noch im Stau stand, beginnt den Tag schlecht. Wer also Wert auf einen geordneten Alltag ohne überraschende Zwischenfälle legt, sollte sich den Wecker etwas früher stellen, um morgens genügend Zeit für einen sanften Start in den Tag zu haben.

Auch eine optimale Nutzung von Mittagspause & Co. ist wichtig: Pausen und ihre Länge sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, und man sollte sie auch wirklich zu Erholungszwecken und zur Nahrungsaufnahme nutzen. Also in dieser Zeit bitte nicht etwa das nächste Meeting vorbereiten – oder etwa auf semiprofessionelle Weise versuchen, den Etiketten Drucker zu reparieren. Auch vor dem PC sollte man die Pause nicht verbringen: Selbst wenn es draußen kalt ist, können etwas Tageslicht und Frischluft nicht schaden, sondern wirken sich sogar positiv auf unsere Arbeitsleistung in den kommenden Stunden aus.

Fazit: Ob wir uns einmal wieder mit dem Etiketten Drucker herumärgern oder mit einem nervigen Kunden – Zeiträuber gibt es im Arbeitsalltag immer wieder. Deshalb ist es wichtig, dass wir bei den restlichen Arbeitsabläufen für maximale Effizienz sorgen. Doch auch die Vermeidung von Hektik ist wichtig, da diese folgenschwere Fehler nach sich ziehen kann. Deshalb sollte man versuchen, auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit achtsam mit sich umzugehen und einen gesunden Lebenswandel pflegen.

Sie arbeiten in einem Unternehmen, in dem ineffiziente Meetings gang und gäbe sind und sogar der Vorgesetzte ein Meister der Aufschieberitis ist? Den Ärger täglich herunterzuschlucken, wird Sie auf Dauer nicht glücklich machen. Es ist eine wichtige Lebensaufgabe, ein Unternehmen zu finden, in dem ein Arbeitsalltag üblich ist, der zur eigenen Persönlichkeit passt!

 

welche agenturen_app agentur

Welche Agentur macht eigentlich was?

Agentur ist nicht gleich Agentur – Heutzutage scheint es Agenturen für so ziemlich alles zu geben: ob App Agentur, Werbeagentur, SEO Agentur oder Kommunikationsagentur- das Spektrum ist vielfältig- eben weil sich immer mehr Märkte und auch Möglichkeiten im Netz herauskristallisieren, um neue Kunden zu gewinnen und das eigene Geschäft auszubauen. Der nachfolgende Text soll dabei helfen, die verschiedenen Tätigkeitsfelder der Agenturen in den Grundsätzen zu verstehen. Eine tiefe Einarbeitung ist aufgrund der Textlänge hier nicht gegeben. In der Kürze liegt die Würze.

Apps für Unternehmen oder Dienstleistungen entwickeln

Eine App Agentur macht eben genau dies: sie soll dabei helfen, maßgeschneiderte Apps herzustellen. Ob nun für einen Onlineshop, einen Lieferservice oder eine andere Dienstleistung- in Beratungs- und Erstgesprächen wird mit dem jeweiligen Kunden zunächst besprochen, welche Funktionen er sich mit der App erhofft. Soll die App für IOS und Android kompatibel sein? Welches Design soll die App bekommen? Ist die App kostenlos oder kostet sie wenige Euro? All diese Details werden in einer Agentur für Apps durchgesprochen. Ziel ist es, die App ganz nach Kundenwunsch umzusetzen. Ebenso helfen die Agenturen dabei, die entwickelte App zu promoten und zu verbreiten- so können zum Beispiel die sozialen Medien wie Facebook oder Instagram dazu verwendet werden, um die App zu bewerben. Damit alles reibungslos verläuft, bieten viele Agenturen an, die Kunden auf dem weiteren Weg zu begleiten, Fehler auszubessern etc.

Den Laden oder Dienstleistungen bewerben

Eine Werbeagentur übernimmt im Großen und Ganzen die Beratung, das jeweilige Konzept, die Planung, Gestaltung und Umsetzung der Werbung, um beispielsweise einen Laden bekannt für potenzielle Kunden zu machen. Dazu gehören nicht nur Plakate oder Visitenkarten, sondern ggf. auch der Aufbau einer eigenen Internetseite, der Onlinewerbung, also in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram und Co., sowie Printwerbung, etwa in Zeitungen, Magazinen etc. Auch die Kommunikation spielt eine große Rolle: zum Beispiel ein griffiger Slogan oder Name für Laden x und die perfekte Umsetzung des Konzeptes, also in der Gestaltung des Ladens selbst, so dass ein harmonisches Gesamtbild des Ladens, der Marke etc. entsteht.

Das „Finden“ der Webseite

Wer ein Geschäft, eine eigene Firma, einen Laden, ein Lokal etc. hat, der wird über kurz oder lang nicht um eine eigene Webseite herumkommen. Schließlich können sich die Kunden so einen ersten Eindruck von der jeweiligen Lokalität, Dienstleitung etc. verschaffen. Doch im Netz gibt es Millionen von Webseiten. Wie also kann man sicherstellen, dass man im Netz tatsächlich gefunden wird? Genau darum kümmert sich eine SEO Agentur. In ersten Gesprächen wird sich die Webseite gemeinsam angeschaut und herausgearbeitet, welche Kunden erreicht werden sollen, wie der jeweilige Markt ist und mit welchen Schlagworten, bzw. Schlüsselworten potentielle Kunden nach der Webseite suchen.

Die Kommunikation innerhalb und außerhalb der Firma

Eine Kommunikationsagentur soll vor allem die Kommunikation innerhalb, aber auch außerhalb der Firma optimieren. Diese Bereiche können die Werbung, die Mediaplanung- also der Auftritt des Unternehmens auf Seiten wie Facebook oder Instagram sein, Marketing oder Werbestrategien, wie man beispielsweise neue Zielgruppen erreichen könnte. Auch die Kommunikation innerhalb der Firma wird gestärkt, beispielsweise innerhalb der Abteilungen, so dass die Firmenprozesse optimiert werden.

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Was muss beim Relaunch einer Webseite beachtet werden?

Ist die eigene Webseite veraltet und nicht mehr zeitgemäß oder zielgruppenkonform, kann ein Relaunch vor Streuverlustenund einer Herabstufung in den SERPs schützen.

Gründe die für ein Relaunch der Webseite sprechen

Ein neues Unternehmenskonzept, eine neue Kundenansprache oder eine Veränderung in der Unternehmensstrategie sind essentielle Gründe für ein Webseiten Relaunch. Aber auch eine völlig neue Ausrichtung, ein Unternehmerwechsel oder der Wunsch nach einer leichter auffindbaren URL können die Notwendigkeit eines Relaunchs mit sich bringen. Sollten Kunden abspringen, Conversionen nicht zu Ende bringen oder in der Anzahl abnehmen, sollten Sie mit dem Relaunch nicht länger warten.

Kein Relaunch ohne ein strategisches SEO Konzept

Ehe Sie starten, sollten Sie eine umfassende Analyse vornehmen und in Erfahrung bringen, warum sich Ihre Webseite nicht wie gewünscht etabliert. Oftmals liegt es an der Optimierung für Suchmaschinen, die ohne eine ausgeklügelte Strategie nur wenig Erfolg verspricht. Zu viele oder ungeeignete Keywords, thematisch nicht passende Links oder Inhalte ohne Mehrwert für den User wirken sich nachteilig auf die Performance von Websites aus. Wenn Sie relaunchen, nutzen Sie eine neue SEO Strategie und tracken alle Funktionen Ihrer Webseite. Nur wenn Sie die Problematik der bestehenden Homepage kennen, können Sie mit einem Relaunch alte Fehlerquellen ausschließen und völlig neu mit allen Grundlagen für mehr Sichtbarkeit und Interesse starten. Beherzigen Sie die sich stetig im Wandel befindlichen Kriterien der Suchmaschinen wie Google.

Aktualisierung von A bis Z führt zum Erfolg

Überarbeiten Sie die gesamte Webseite. Bedenken Sie auch, dass eine neue Domain und strukturelle Veränderungen auf der Seite einen Hinweis benötigen und an Google gemeldet werden sollten. Wenn Sie sich allein auf die natürliche Indexierung und Einstufung im Ranking verlassen, könnte die langfristige Unsichtbarkeit ein Problem darstellen. Mit Ihrer neuen, optimierten und mehrwertstiftenden Webseite können Sie ohne lange Wartezeit im Ranking aufsteigen. Das funktioniert am besten, wenn Sie Google Search Console nutzen und sich für umfassendes Monitoring entscheiden. Vergewissern Sie sich, ob alle Links zum gewünschten Ziel führen und fehlerfrei funktionieren. Richten Sie Weiterleitungen ein und führen Ihre Besucher zum gewünschten Inhalt.

Fazit: Relaunchen oder neue Webseite? Das sind die Fakten!

Funktioniert die bisherige Webseite nicht wie gewünscht? Dann haben Sie prinzipiell zwei Möglichkeiten. Sie können eine neue Homepage entwickeln und veröffentlichen. Doch diese Methode ist nicht nur kostenintensiver, sondern auch deutlich schwieriger als ein Webseiten-Relaunch. Die Optimierung und vollständige Aktualisierung einer bestehenden Seite sorgt dafür, dass Sie mit deutlich weniger Zeitaufwand den gewünschten Effekt erzielen und sich in den Suchergebnissen bei Google & Co. etablieren können. Ein ausgeklügeltes und auf Ihren Bedarf abgestimmtes Konzept zur Suchmaschinenoptimierung ist das Fundament für ein Relaunch.

So kündigst du richtig!

Bei der Kündigung sollte man professionell Vorgehen

Meist hat man bereits schon innerlich gekündigt, bevor die Kündigung mündlich ausgesprochen wird, jedoch sollten dabei einige Dinge beachtet werden. Schnelle Entscheidungen und auch Reaktionen sind nicht gerade von Vorteil, deshalb sollte auch bei einer Kündigung immer mit Bedacht vorgegangen werden. Um sie dabei zu unterstützen, wird in diesem Artikel aufgezeigt, wie sie sich vom alten Job mit Anstand verabschieden können und was besser bei der Kündigung vermieden werden soll. Der Ratgeber dient der zusätzlichen Unterstützung, wenn sie sich gerade in dieser Situation befinden.

Worauf sie bei der Kündigung besonders achten sollten

Eine gute Vorbereitung macht viel aus, deshalb sollten sie auch nach einem Streit oder einer Debatte mit einem Vorgesetzten, keine Kurzschluss-Reaktion in Betracht ziehen. Denn so wie ein Vorstellungsgespräch, sollte auch das Kündigungsgesprächvorbereitet sein, damit ein anständiger Abgang möglich ist. Daher die Zeit nutzen und in Ruhe nochmal den Arbeitsvertrag durchlesen, wie sieht es zum Beispiel mit der Kündigungsfrist aus usw.
Auch das Timing spielt in gewissen Fällen eine Rolle, denn wann sie kündigen, bleibt letztlich einzig und allein ihnen überlassen. Bei einer einvernehmlichen Auflösung sieht dies allerdings etwas anders aus und sie sollten einen guten Zeitpunkt dafür wählen. In diesem Fall sollten sie sich die nötige Zeit für ein ausführliches Gespräch mit dem Personalchef nehmen, um alle wichtigen Punkte abzuklären.

Außerdem sind auch in dieser Situation Beleidigungen fehl am Platz. Es wird deshalb davon abgeraten, das noch bestehende Arbeitsverhältnis, mit viel unnötigen Drama zu beenden. Das kann nämlich für die zukünftige Karriere negative Auswirkungen haben. Eine Kündigung mit Gelassenheit durchzuführen, erspart ihnen nämlich viel Stress und schont zudem die Nerven. Hierbei geht es auch um ihren persönlichen Ruf, es ist besser wenn sie einen guten Ruf behalten.
Eine angemessene Verabschiedung von Kollegen oder Vorgesetzten, kann ebenfalls nicht schaden. Das sollte auch in ihrer eigenen Interesse stehen, denn es sollte nicht vergessen werden, dass man sich immer zweimal im Leben sieht. Es kann daher sein, dass ihnen ihr jetziger Kollege im nächsten Job eventuell wieder über den Weg läuft.

Gute Tipps beachten

Einen guten Eindruck zu hinterlassen kann im Leben nie schaden, egal wo und wann. Eine gute Vorbereitung kann deshalb sehr hilfreich sein und so einiges bei der eigentlichen Kündigung erleichtern.
Aus diesem Grund sollten sie auch gute Tipps beherzigen, die ihnen bei ihrer Kündigung helfen. Denn so können sie sicher sein, dass ihnen ihr guter Ruf erhalten bleibt!

Arbeitsplatz zuhause

Zwischen freier Zeiteinteilung und Selbstdisziplin – Vor- und Nachteile von Homeoffice

Für manchen Arbeitnehmer ist das Homeoffice eine wunderbare Vorstellung. Die Arbeitszeit frei einzuteilen, nicht ständig den Chef sehen zu müssen oder auch mal flexibel auf die Familie reagieren zu können. Dagegen steht der Stress, die erforderliche Leistung auch von zu Hause aus zu erbringen, viele Ablenkungen und die Isolation von den Kolleginnen und Kollegen. Was sind die wesentlichen Vorteile, aber auch die nicht zu vernachlässigen Nachteile des Homeoffice?

Die wichtigsten Vorteile des Homeoffice

Ein bedeutender Vorteil des Homeoffice ist die Zeitersparnis. Im Homeoffice haben Sie keine Wegstrecke ins Büro zu bewältigen, stecken in keinen Staus und müssen sich nicht in überfüllte Züge und Busse quetschen. Das reduziert zudem deutlich Ihre Kosten – neben den Fahrten beispielsweise Kosten für die Kantine oder Arbeitskleidung. Doch Sie sparen nicht nur Zeit und Geld, sondern sind zeitlich deutlich flexibler. Vom Arzttermin bis zum Schultermin des Kindes: Sie können private Termine deutlich besser in den Arbeitsalltag integrieren, wenn Sie Homeoffice betreiben.

Das wirkt sich auch auf die Work-Life-Balance aus. Im Homeoffice können Sie – zumindest bis zu einem gewissen Grad – die Arbeitszeit frei in den Alltag einbauen. Gerade in der Familie erleichtert Homeoffice die familiären Anforderungen. Natürlich muss das Arbeitspensum geleistet werden. Die Möglichkeit der freien Arbeitseinteilung reduziert aber Stress und schont Nerven.


Die wesentlichen Nachteile des Homeoffice

Auf der anderen Seite steht ein ausreichendes Maß an aufzubringender Selbstdisziplin. Sie müssen sich im Homeoffice stärker selbst motivieren, da ohne Chef und Kollegen im Rücken ein Kontrollmechanismus wegfällt. Überhaupt sinken im Homeoffice die sozialen Kontakte. Sie unterhalten sich nicht mehr mit Kolleginnen und Kollegen, sind nicht mehr so stark in die Abläufe des Unternehmens involviert. Das kann auch belastend sein. Nicht zuletzt dürfen Sie sich nicht ablenken lassen. Kinder wollen bespaßt werden, die sozialen Medien sind nicht weit oder Sie schieben einfach eine entspannte Stunde ein – schnell geraten Sie in eine Situation, nicht mehr produktiv Ihren beruflichen Aufgaben nachzugehen.

Ein weiterer Punkt ist die Gefahr, berufliche und private Dinge zu stark zu vermischen. Auch im Homeoffice sollten Sie das Gefühl aufbauen, zur Arbeit zu gehen. Wenn der Arbeitsplatz am Küchentisch ist oder Arbeitsunterlagen im Schlaf- oder Kinderzimmer liegen, mindert das deutlich Ihre Arbeitsleistung. Aber auch umgekehrt müssen Sie sich einen Feierabend gönnen. Späte Kundengespräche und letzte Arbeiten am Laptop vor dem Fernseher sind ebenfalls nicht ratsam.

Für wen ist Homeoffice die richtige Lösung?

Zunächst müssen die Voraussetzungen beim Arbeitgeber stimmen, damit Homeoffice realisierbar ist. Da hinken viele Firmen noch immer hinterher. Bei klar definierten Tätigkeiten und Abläufen ist Homeoffice aber meist kein Problem. Bei Ihnen müssen die Voraussetzungen ebenfalls stimmen. Reicht Ihre Selbstdisziplin? Lässt Ihr privates Umfeld Homeoffice zu oder erfordert es sogar? Wenn ja, dann suchen Sie das Gespräch mit den Vorgesetzten und loten die Möglichkeiten für Homeoffice aus.

Worauf Unternehmer bei der Einrichtung des Home Office achten müssen

Zuvor ging es vor allem um die Arbeitnehmer. Doch auch aus Sicht des Arbeitgebers gibt es bezüglich der Arbeit von Zuhause bestimmte Dinge zu beachten. So zählt hierzu vor allem, dass für sämtliche Mitarbeiter der Zugang zur Telefonkonferenz ermöglicht wird. Auch von Zuhause aus sollte man in der Lage sein an allen Arbeitsprozessen mitwirken zu können. Durch die Telko ist standortunabhängiges Arbeiten möglich und das zu jeder Zeit. Vor allem aufgrund der aktuellen Coronakrise sind solche Lösungen sehr beliebt.

bewerbung

Absage um Absage? Fehler in deiner Bewerbung!

Sie sind auf Jobsuche und haben viel Zeit und Mühe in Ihre Bewerbungsunterlagen gesteckt. Alle Dokumente sorgfältig zusammengestellt, ein freundliches Anschreiben verfasst und trotzdem kommen keine Zusagen, sondern immer nur Absagen. Sie sind mit Ihrem Latein am Ende und haben keine Ahnung, woran es liegt. Seien Sie sich sicher, hier kommen ein paar Tipps, die Ihnen weiterhelfen.

Individuell und facettenreich statt eintönig und monoton

Wenn Sie sich auf mehrere Stellen bei unterschiedlichen Unternehmen bewerben, dann ist die Verführung groß, immer die identische Bewerbung loszuschicken und jeweils nur den Namen des Unternehmens, sowie die Anrede zu ändern. Doch genau hier können Sie an einem kleinen aber bedeutenden Schräubchen drehen. Durch die perfekte Anpassung Ihrer Bewerbung an das jeweilige Unternehmen erhöhen Sie Ihre Chancen. Die kleinen Änderungen sollten Sie nicht nur im Anschreiben vornehmen, sondern auch bei der Darstellung Ihrer Qualifikationen. Diese sollten Sie immer an die jeweilige Stelle angepasst formulieren.

Einen anderen Blick zulassen

Zeigen Sie Ihre Unterlagen Personen, die in einer anderen Branchen arbeiten, als die, in der Sie sich bewerben. So bekommen Sie einen neuen Blickwinkel auf Ihre Bewerbungsunterlagen und können bei Bedarf Änderungen vornehmen. Nutzen Sie die Meinung anderer Personen als Geschenk und nicht als Nörgelei. Jede Person sieht Dinge unterschiedlich und so können neue Ideen entstehen. Denn auch in den Personalabteilungen sitzen unterschiedliche Personen, die Ihre Bewerbung auf ihre ganz spezielle Art und Weise lesen.

Seien Sie mutig und einzigartig

Jede Branche hat Ihre eigene Sprache. Seien Sie mutig und gehen Sie einen Schritt weiter, zeigen Sie, dass Sie einzigartig sind und daher eine Bereicherung für das Unternehmen. Sie müssen hierfür keine Revolution anzetteln und alles komplett anders machen als alle anderen. Darum geht es nicht, es geht darum, dass Sie Ihre Stärken ausspielen und zu sich stehen. Sie haben Kompetenzen und Fähigkeiten, von denen ein Unternehmen profitieren kann, werden Sie sich dieser bewusst und setzen Sie diese ein.

Das A und O ist es, dass alle Unterlagen Ihnen entsprechen und ein optimales Bild von Ihnen als Person widerspiegeln. Seien Sie mutig, Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen direkt anzusprechen, ohne dabei in allgemeine Floskeln zu verfallen. Formulieren Sie so direkt wie möglich und untermauern Sie Ihre Aussagen mit konkreten Beispielen, die es dem Unternehmen ermöglicht, Sie als Person kennenzulernen. Denn nicht Ihr Lebenslauf, sondern Sie bewerben sich auf die Stelle.

fehler im job

Du hast im Job einen Fehler gemacht? Das solltest du jetzt tun!

Es irrt der Mensch, solange er strebt. Mit dem Streben gehen nicht selten Fehler einher, die unterschiedliche Auswirkungen haben können. Während Fehler im privaten Bereich in den meisten Fällen lediglich Auswirkungen für denjenigen haben, der den Fehler begangen hat, können berufliche Fehler schon größere Wellen schlagen. Der richtige Umgang mit Fehlern ist die Grundlage, die jeder Arbeitnehmer beherrschen sollte.

Als erster Schritt gilt es, den Fehler einzugestehen

Fehler sind menschlich und auch Arbeitnehmer sind nur Menschen. Das Leugnen des eigenen Fehlers sich selbst gegenüber ist definitiv keine Lösung, auch wenn das menschliche Gehirn ein Stück weit die eigene Perfektion vortäuscht. Du musst Dir jedoch bewusst machen, dass auch Du nicht fehlerlos bist und dass Du einen Fehler zu verantworten hast. Im gleichen Schritt kannst Du auch direkt nach einer Lösung für das anstehende Problem suchen. Wichtig ist, dass Du zielgerichtet denkst und Deinen Kollegen bzw. auch Deinem Vorgesetzten eine Lösung anbieten kannst.

Als zweiter Schritt gilt es, den Fehler zu kommunizieren

Je nachdem, wie gravierend die Auswirkungen Deines Fehlers sind, ist Geheimhaltung niemals ein guter Rat bei einem Fehler. Wenn die Auswirkungen des Fehlers merklich ausfallen wird Dein Arbeitgeber ohnehin der Sache auf den Grund gehen um herauszufinden, wo die Fehlerquelle zu finden ist. Wenn Du allerdings den ersten Schritt machst und Deinen Fehler offen kommunizierst Du damit ein Zeichen von Größe und Stärke. Du suggerierst Deinen Kollegen und Deinem Arbeitgeber, dass Du Dich mit Deiner Arbeit identifizierst und dass Du Dich mit der Sache auseinandergesetzt hast. In diesem Schritt solltest Du auch deutlich machen, dass Du den Fehler nicht mit Absicht begangen hast. Du sparst Deinem Arbeitgeber und Deinen Kollegen durch die offene Kommunikation auch Zeit und Umstände ein, da sich alle Beteiligten nunmehr vollends auf eine Lösung konzentrieren können. Wichtig bei der Fehlerkommunikation ist jedoch, dass Du keine Ausreden für Deinen Fehler hervorbringst.

Der dritte Schritt gilt es, den Fehler wieder gutzumachen

Aus Fehlern lernt der Mensch. Wenn Du einen Fehler begangen und auch offen kommuniziert hast solltest Du Dich auf jeden Fall aktiv daran beteiligen, dass der Fehler wieder gut gemacht wird. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn sich der Fehler auch wieder gut machen lässt. Durch die aktive Beteiligung an der „Schadensbegrenzung“ zeigst Du offen, dass Du lernbereitbist und dass Du die Motivation zur Vermeidung zukünftiger Fehler hast. Wichtig ist allerdings, dass Du für den Fehler Dich selbst nicht büßen lässt. Damit ist keinem Menschen gedient.

 

Urlaubsanspruch – Wie viel bezahlte Freizeit steht mir zu?

Wer arbeitet, hat auch Anspruch auf Urlaub. Sofern man nicht selbstständig ist, stehen einem als Arbeitnehmer per Gesetz einige freie Tage im Jahr zu. Wie viele das genau sind, hängt von der Arbeitswoche ab. Je mehr Tage von Montag bis Sonntag seinem Job nachgegangen wird, desto höher ist der Anspruch auf die bezahlte Freizeit.

Mindestens 20 Tage bei Vollzeit

Die Grundlage für den gesetzlichen Urlaubsanspruch bildet das Mindesturlaubsgesetz. In diesem steht geschrieben, dass sechs Arbeitstage in der Woche ganze 24 Werktage Urlaub pro Jahr ergeben. Das Gesetz wurde im Jahre 1963 erlassen und damals galt der Samstag als normaler Werktag. Auf eine fünftägige Arbeitswoche umgerechnet, stehen Berufstätigen mindestens 20 Tage Urlaub im Jahr zu. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, die Bezahlung in dieser Zeit fortzusetzen. Pro Arbeitstag erhalten Angestellte jährlich vier freie Tage. Bei einer Teilzeitstelle mit einer viertägigen Woche sind also 16 Urlaubstage zu geben und so weiter. Der gesetzliche Urlaubsanspruch besteht auch in der Probezeit. In Unternehmen, in denen Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen gelten, fallen die bezahlten freien Tage üblicherweise höher aus. Behinderte Menschen erhalten fünf Tage Urlaub zusätzlich.

Anspruch bereits ab dem ersten Beschäftigungsmonat

Für jeden vollen Monat, in dem gearbeitet wurde, besteht Anspruch auf ein Zwölftel des vorgeschriebenen Jahresurlaubs. Diese Regelung gilt bereits ab dem ersten Beschäftigungsmonat. Um den vollen gesetzlichen Mindesturlaub zu erhalten, ist eine Wartezeit von sechs Monaten vorgegeben. Ein Recht auf bezahlten Urlaub besteht sogar während der Elternzeit. Der Arbeitgeber darf den üblichen Anspruch aber kürzen. Je vollen Monat bis zu einem Zwölftel. Während eines Sabbatjahres erhalten Auszeitsuchende keine Urlaubsansprüche, da das Arbeitsverhältnis ruht. Der Urlaub muss bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden, sonst verfällt der Anspruch. Der Chef muss jedoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass noch Urlaubstage offen sind. Tut er dies nicht, verletzt er nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts seine Fürsorgepflicht. Der Anspruch bleibt in solch einem Fall weiterhin bestehen. Zudem müssen Arbeitgeber gewährleisten, dass die Mitarbeiter den Urlaub auch nehmen können.

Im Urlaub krank

Wer während seiner Urlaubszeit krank wird, bleibt der Anspruch für die Tage, für die ein ärztliches Attest vorliegt, erhalten. Kranke können sich nicht erholen, deshalb verfallen die Urlaubstage nicht. Das Gleiche gilt für Kuren. Maßnahmen der medizinischen Vorsorge oder Rehabilitation dürfen nicht auf den Jahresurlaub angerechnet werden. Um die Fortzahlung des Lohns zu sichern, sollte der Arbeitgeber schnellstmöglich über die Erkrankung informiert werden. Während des Urlaubs muss das Attest allerdings anders als zur regulären Arbeitszeit schon für den ersten Tag der Krankheit vorliegen, um die freien Tage zu retten. Hat man dies erledigt und sich anschließend erholt, können die Urlaubstage selbstverständlich nachgeholt werden, und der Urlaub kann letztlich genossen werden. Wer durch diesen plötzlichen Fall keine Zeit mehr hatte einen Urlaub zu buchen, sollte es sich zu Hause so gemütlich machen wie möglich, vielleicht mit dem ein oder anderen Grill-Abend.